Bye bye Sol!

18Nov2018

Da ist der Urlaub auf der wunderschönen AiDAsol auch wieder zu Ende. Diesmals weiß ich,dass ich nicht wiederkommen werde, zumindest nicht mehr dann,wenn meine liebsten Menschen noch an Bord sind. Es war schön sie alle wiederzutreffen, aber auch schmerzhaft zu gehen.

Mein Urlaub mit Sabine zusammen war der absolute Hammer. Jeden Tag haben wir tolle Dinge gemeinsam unternommen und ich habe ihr versucht meine AIDA-Welt so nah wie möglich zu bringen. Ich denke es hat ihr auch gefallen und ich hoffe, dass sie mich mit Martin bald besuchen kommt. Ich habe viele neue Ort gesehen und auch nette Menschen kennen gelernt. Und ich habe einfach noch einmal erkannt, dass ich mich super glücklich schätzen kann, meinen absoluten Traumjob ausführen zu dürfen. Wenn es einem in den Füßen juckt und man unbedingt arbeiten will, dann ist das das größte Geschenk und die größten Ehre an seinen Job.

Am 25.11. Fliege ich also dann auf die Prima und werde in das Management reinschnuppern. Acht Wochen habe ich dann mehr Verantwortung und viele neue Aufgabeb zu erledigen.

Liebe Grüße
Eure Molle :)

Girls on Tour

10Nov2018

Nun sitze ich also wieder im Flugzeug auf dem Weg zum nächsten Schiff. Diesmal allerdings wieder zum Urlaub machen. Am meiner Seite? Meine liebe Freundin Sabine. Ein reiner Mädelsurlaub auf der AIDAsol steht uns bevor. Sonne,Wellness,Ruhe und ein wenig Party haben wir geplant. Ich freue mich riesig, denn es ist vielleicht vorerst das letzte Mal,dass ich Zeit habe um auf dem Schiff Urlaub zu machen. Zudem kehre ich auf das Schiff zurück,dass mir einen wunderschönen Sommer bereitet hat in diesem Jahr. Ich werde viele bekannte Gesichter wiedersehen.
Sabine und ich sind bestens vorbereitet und wolle die 7 Tage einfach nur genießen. Man muss ja auch ehrlich sagen,dass es für mich keinen günstigeren All Inclusive Urlaub geben kann. Ohne schlechtes Gewissen nutze ich da meine Vorteile auch aus.
Ich werde euch natürlich regelmäßig berichten
Liebe Grüße
Molle :)

 

Good to be back!

03Nov2018

3 Jahre ist es her und es ist immer noch genauso schön wie damals! Wovon ich spreche? Natürlich Santorini. Ich freue mich schon die ganzen 5 Wochen hier an Bord auf diesen Tag, denn ich wollte  unbedingt noch einmal dieses traumhafte Örtchen erleben. Wie der Zufall es will, hatte ich auch noch genug Zeit heute alles zu erkunden. Wir sind sogar wieder mit dem Taxi bis nach Oia rausgefahren - dort wo die schönen blauen Dächer zu finden sind. Das einzige kleine Problemchen war, dass die Saison schon so gut wie beendet ist dort. Kaum Restaurants und Geschäfte hatten auf.  Aber umso weniger Menschenmassen haben uns dort erwartet.

Wie euch vielleicht noch bekannt ist, können wir in Santorini nicht anlegen. Wir müssen dort auf sogenannter Reede liegen und mit kleinen Booten die Gäste zu Festland schiffen. Dort angekommen hat man die Wahl zwischen Laufen, Esel oder Gondel fahren, denn der Ort Thira liegt auf dem Berg. Ein bisschen so wie die deutsche Hochseeinsel Helgoland. Wir entschieden uns für die Gondel, denn als Crewmitglied zahlt man nur 1,- Euro pro Fahrt. Ein richtige Schnäppchen, wenn man sich den Normalpreis ansieht!! Oben angekommen überzeugte einmal mehr die tolle Aussicht aufs blaue Wasser, die Vulkaninseln und natürlich unsere klein wirkende AIDAblu.

Nach einem Espresso zur Stärkung ging es dann mit einem Privattaxi nach Oia. Hier wurden natürlich unzählige Bilder gemacht, denn das Motiv ist einmalig. Ein paar Souvenirs wurden geshoppt, ein kleiner Snack zu sich genommen und nach 3 Stunden ging es zurück Richtung Seilbahn.

Die Freude aufs Schiff hält sich aber leider momentan echt in Grenzen, denn bei uns geht einer kleiner, aber feiern Magen-Darm Virus rum. Und sowas verbreitet sich aber ganz schnell hier auf so engen Raum mit vielen Leuten. Ich hoffe einfach, dass ich bis morgen verschont bleibe, denn ich will gesund und munter übermorgen Zuhause ankommen.

Liebe Grüße

Eure Molle :)

 

Wasser, Wasser, Wasser

30Okt2018

Da denkt man, man hat als Bewohnerin der Nordseeküste schon alles gesehen, aber Venedig hat das Ganze noch einmal getoppt.

Wie bestimmt in Deutschland und Österreich schon kommuniziert, ist hier in Venedig der Notstand ausgerufen worden. Wasser über Wasser und nochmal Wasser! Egal wo man hinsah, man sah nur Wasser! Ja, man sollte denke für Venedig ist das jetzt nicht unbedingt  unnormal, aber es war tatsächlich der höchste Wasserstand diesen Jahres. Und wir mit einem etwas anderen Boot mitten drin. Um ehrlich zu sein, habe ich hier an Bord nicht viel mitbekommen von dem ganzen Notstand. Man hörte nur ab zu ein paar Sirenen und man merkte den starken Wind und den Regen. Die Folgen des Unwetters bemerkten wir dann erst, als es hieß, dass wir nicht pünktlich auslaufen können, weil der Hafen gesperrt ist. Zudem hörten wir die Nachricht, dass die Costa, die nach uns in den Hafen fuhr, 60 % Crewausfall aufgrund des Seegangs draußen hatte. Vielleicht sind die Italiener nicht Seetauglich oder es war tatsächlich so starker Seegang. Man weiß es nicht...

Zumindest hat unser Kapitän um 16.00 Uhr eine offizielle Ansage gemacht, dass wir erst in den frühen Morgenstunden auslaufen können. Somit fällt Split als Anlaufpunkt unsere Reise weg und wir haben einen Seetag mehr. Bei der momentan Teenszahl ist das nicht unbedingt schlimm und in Split hätte ich auch nicht von Bord gehen können. Mich trifft diese Unwetter-Entscheidung also nicht wirklich.

Die Gäste sind natürlich ein wenig stinkig, aber wir versuchen alle das Beste daraus zu machen. Wir können wirklich fast alles bei AIDA, nur das Wetter können wir nicht beeinflussen.

Liebe Grüße

Eure Molle :)

 

Sabine & Ich im Whirpool

11 Tage bis nach Hause

25Okt2018

In genau 11 Tagen habe ich wieder deutschen Boden unter den Füßen. Ob ich mich freue? Natürlich freue ich mich. Aber um ehrlich zu sein, eher darauf, was mich in meinem nächsten Vertrag erwartet. Ich bin tatsächlich super aufgeregt auf meinen neuen Job. Dennoch bin ich absolut guter Dinge, dass es mir Spaß machen wird.

Wir fahren hier mit der Blu gerade das letzte Mal die Adria-Tour. Danach geht es auf die Transreise zu den Seychellen. Die Teens diese Reise sind sehr unauffällig und selten tagsüber im Programm. Allerdings habe ich über 20 Teens bei den Showproben, was mich echt positiv überrascht. Es ist nämlich normalerweise sehr schwierig Teens für die Kids & Teens Show zu mobilisieren. Aber diese Reise rocken wir definitiv die Bühne.

Leider hat mein Körper auch diesen Vertrag der Klimaanlage nicht standgehalten.  Geschwollene Mandeln, triefende Nase und Stimmverlust sind auch jetzt gerade wieder aktuell bei mir. Meine Mandeln müssen unbedingt im kommenden Jahr raus, vielleicht bin ich dann dieses elendige Hin und Her endlich los. Ich kann ja nicht immer krank werden an Bord.

Ansonsten läuft hier an Bord der normale Alltag. Heute war großer Crewwechsel und fast das komplette Gastgeber-Team hat neue Gesichter bekommen. Natürlich ist es absolut nicht förderlich so etwas mitten in der Reise zu vollziehen, aber anders bekommt es AIDA wohl nicht mehr hin. Deswegen habe ich heute im Kids Club ein wenig ausgeholfen. Sind ja doch immer noch total süß die kleinen Kinder. Das gute am heutigen Tag ist, dass  ein paar bekannte Gesichter von der Sol aufgestiegen ist. Das ist echt immer ein total schönes Gefühl. Es ist wie ein großes Wiedersehen mit der Familie. So lassen sich die letzten Tage sehr gut aushalten.

Liebe Grüße

Eure Molle :)

Hilfe, Menschen!!!!

22Okt2018

Nun war ich also Venedig - ein kleiner Traum von mir ging in Erfüllung. Ich wollte schon immer einmal in die Stadt, die fast 400 Brücken besitzt. Das Wetter spielte Gott sei Dank auch mit und so stand meinem Abendteuer nichts im Wege. Außer vielleicht die unfassbaren Menschenmassen, die sich in den Gassen bewegten. Ja, ich dachte schon Dubrovnik ist überlaufen, aber Venedig hat das Ganze noch einmal getoppt.

Dennoch haben ich es geschafft, mich in ein Wassertaxi zu setzen und vom Schiff aus Richtung Rialto Brücke zu fahren. Diese war bis Mitte des 19. Jahrhunderts die einzige Brücke, die über den berühmten Canal Grande führte. Deswegen ist dort auch ein total touristischer Hotspot. Viele kleine Stände mit Souvenirs, keine Cafe´s und viele Menschen, die dir irgendetwas andrehen wollen. Dort angekommen fiel mir dann ein bzw. auf, dass Venedig ja die Stad tder  Masken ist. Das hatte ich mal kurz ausgeblendet. Wie gut, dass bald Halloween ist und ich noch ein Outfit für diesen Tag brauchte. Ich habe mich für eine 3 Euro Maske entschieden, die ich im Kids Club ein bisschen aufpeppen werde, so dass sie wie eine 30 Euro Maske aussieht. Clever muss man einfach sein!

Natürlich habe ich auch ganz traditionell in einem kleinen Restaurant was gegessen und das italienische Flair genossen. Es ist schon irgendwie urig in diesen kleinen Gassen Richtung Marcusplatz zu laufen. Dort angekommen traf mich erst einmal der Schlag. Meine Güte können viele Menschen auf einem Platz sein! Da kriegt man ja Platzangst, wenn  man diese noch nicht hat. Kaum drehst du dich einmal um, schon hast du den Anschluss an deine Begleitperson verloren. Es ist ein bisschen wie im Buch "Wo ist Walther?". Als Kind habe ich diese Suchbücher echt geliebt, aber im echten Leben ist es doch ein wenig gruselig. Doch jetzt kann ich immerhin behaupten, das ich auf dem Marcusplatz in Venedig stand und mich hat KEINE Möwe angeschissen. Wer kann das schon?!

Mit dem Taxiboot ging es dann direkt zum Schiff zurück. Irgendwie ist es doch echt cool, statt mit Bus mit einem Boot von A nach B zu fahren. Vielleicht sollten wir Nordenham einfach überschwemmen und das einführen? Wobei man könnte auch einfach die Bewässerungsgräben nehmen... OKey, sorry, das war vielleicht wieder ein bisschen Spinnerei in meinem Kopf :)

Ich werde euch weiterhin auf dem Laufenden halten, was die letzten 14 Tage hier an Bord von AIDAblu noch so alles passieren wird!

Liebe Grüße

Eure Molle :)

 

Molle in Venedig

Meeresorgel von Zadar

14Okt2018

Vorestern war ich das erste Mal in Zadar draußen. Ich habe mich mit einem Kollegen gegen 11.00 Uhr in einen Shuttle gesetzt und wir sind Richtung Altstadt gefahren. Das Wetter ist momentan echt unbeschreiblich sonnig und ich glaube, ich habe sogar schon ein bisschen Farbe bekommen.

Dort angekommen traf ich auch gleich schon auf die erste Attraktion der Stadt. Die berühmte Meeresorgel. An der Promenade der Altstadt, die im zweiten Weltkrieg stark zerstört wurde, ist diese besondere Orgel gebaut.  Nikola Basic eröffnete 2005 sein Projekt und seitdem kann man dem Meer beim Orgelspielen zuhören. Man kann täglich auf den Betonstufen sitzen und dem Klang zuhören, denn unter den Stufen befindet sich ein Konstrukt aus Kunststoffröhren und Resonanzkörpern. Natürlich erkennt man keine konkrete Melodie, aber was man tatsächlich fühlt, wenn man sich da hinsetzt, ist irgendwie ein komisches Gefühl. Ich habe das Meer quasi reden bzw. singen hören - eigentlich wie ein kleines Naturwunder, wo die Menschen ein bisschen nachgeholfen haben.

Geprägt war die Altstadt von Zadar auch durch kleine Gassen, alte, noch gut erhaltende Kirchen und Gebäude und den Flair in einer anderen Zeit zu sein. Auch wenn man in der Stadt auf eine DM, Eurospar oder Kaufland trifft, es ist doch irgendwie anders dort.

Reflektiere ich die letzte Reise, so bin ich doch froh, dass die Reise vorbei ist. Es waren teils anstrengende Teens an Bord, die ein bisschen viel Ärger gemacht haben. Wenn man dann fast jede Nacht erst sehr spät ins Bett kommt, dann trägt das nicht gerade zum Wohlbefinden bei.

Liebe Grüße

Eure Molle :)

 

Wiedersehen hoch 5

10Okt2018

Es ist die Reise des großen Wiedersehens. Gleich 5 Teens kenne ich bereits von vorherigen Einsätzen. Zwei sogar von vor 2 Jahren auf der Stella, einer war mit mir diesen Frühjahr auf der Perla und 2 Teens hatte ich in den Sommerferien dieses Jahres auf der AIDAsol kennengelernt. Ich konnte mich aber tatsächlich an jeden einzelnen noch erinnern und sogar Details der jeweiligen Reisen sind noch in meinem Kopf. So alt bin ich dann doch noch nicht!

Jedenfalls hat diese Reise mit großer Wiedersehensfreude angefangen und ich habe mich tatsächlich gefragt, wie viele Kids & Teens ich jetzt schon in meiner AIDA-Laufbahn wohl kennengelernt habe. Ich habe eine ganze Nacht darüber gegrübelt, aber ich bin nicht ansatzweise auf eine Zahl gekommen. Einigen wir uns doch einfach auf: EINE MENGE.

Meine neuen Zimmermitbewohnerin ist ein echtes Goldstück. So ein herzlicher, ehrlicher und liebenswerter Mensch ist doch selten an Bord geworden. Sie hat Power, Energie, aber auch ein Ohr zum Zuhören und sie hat in all den Jahren ihren Glauben an Gott nicht verloren. Deswegen enden unsere Gespräche auch manchmal sehr philosophisch und bei dem Thema Glaube. Ich habe dabei festgestellt, dass man doch hier an Bord kaum darüber nachdenkt und solche Themen unter der Crew nicht wirklich großartig besprochen werden. Der einzige Glaube der einem hier manchmal bleibt, ist der Glaube an sich selbst. Das klingt vielleicht härter als es ist, aber du musst in all den Stunden Arbeit, den Wochen/Monaten weg von Zuhause niemals den Glauben an dich und dein Können verlieren. 

Für alle, die es noch nicht wissen, ich werde über Weihnachten und Silvester als Managerin auf der AIDAprima fahren, um hoffentlich zu beweisen, dass mir diese Position auch zusteht und ich den Anforderungen gerecht werde. Aber wenn ich ehrlich bin - ich weiß, dass ich das meistern werde, denn ich glaube an mich und dass dort jemand ist, der mich auf diesem Weg unterstützt. 

Heute Abend werde ich wieder auf der Bühne "Atemlos" performen und mein Talent im Singen beweisen... Okey, ich hoffe ihr habt die Ironie verstanden! Ja, ich kann nicht singen, aber ich kann auch nicht nein sagen, wenn ich gebraucht werde um die Leute zu unterhalten.

Liebe Grüße

Eure Molle :)

  Ein Tag in Bari

Gleiche Kabine auf AIDAblu

06Okt2018

Ein herzliches Willkommen aus Kabine 2351. Ja, tatsächlich - ich habe die exakt gleiche Kabine wie auf der AIDAsol. Das Ganze trägt natürlich nicht dazu dabei, der Zeit auf der Sol nicht hinterher zu trauern. Aber gut, das Leben ist nun mal kein Wunschkonzert. Das Gute an der ganzen Sache ist - ich wohne bisher alleine auf dieser Kabine. Also konnte ich heute in Ruhe putzen und mich einrichten.

Meine zwei Kolleginnen sind bisher auch ganz sympathisch. Wir müssen uns natürlich jetzt in dieser ersten Reise erst einmal zusammenfinden, aber bisher klappt es ganz gut. Ich habe ja mittlerweile die Erfahrung, sich mit unterschiedlichen Charakteren zusammenzutun.

Tatsächlich ist morgen die erste Reise auch schon wieder vorbei und ich konnte zumindest ein paar kleine Eindrücke von der Route bekommen. Da leider kein einziger Teens-Ausflug stattgefunden hat, bin ich in einigen Häfen selber rausgegangen.

Angefangen in Korfu habe ich es mir nicht nehmen lassen, mit dem roten Hop on-Hop off Bus eine Runde zu drehen. Für uns Crewmitglieder ist dieses Angebot nämlich auch dort kostenfrei. Da es auch plötzlich aus heiterem Himmel angefangen hat zu regnen, war ich in dem Bus auch gar nicht so schlecht aufgehoben. Tatsächlich hat mich mal wieder die krasse Müllentsorgung in Griechenland erschrocken. Haufenweise Säcke, Kartons und Essenreste liegen meterweise übereinander und stinken die ganze Stadt voll. Sowas würde in Deutschland wahrscheinlich zu einem großen Aufriss sorgen. Beim nächsten Besuch in Korfu hoffe ich auf gutes Wetter und ein bisschen Zeit die Stadt, die Festung und die Altstadt zu erkunden.

In Bari habe ich mir auch ein bisschen die Innenstadt angesehen. Das Wetter war warm, sonnig und gar nicht so windig. Deswegen war es auch kein Wunder, dass ich im langen Sommerrock und Top durch die Gegend lief. Die 2 Stunden Pause habe ich mit einem Stadtrundgang verbracht. Vorrangig natürlich wegen der kommenden Teens-Ausflüge, damit ich die Teens auch durch die Stadt führen kann.

In unseren Häfen von Kroatien (Dubrovnik & Zadar) war es noch so unfassbar warm, dass ich dachte wir sind auf der anderen Seite der Welt gelandet. Leider hatte ich in diesen Häfen keine Zeit das Schiff zu verlassen, sodass ich noch zwei weitere Ziele für die kommenden Wochen habe.

Heute liegen wir bereits in Venedig, bevor morgen die neun Gäste kommen. Eigentlich wollte ich auch unbedingt mit dem Taxiboot zum Marcusplatz fahren, aber ein Alarm hier an Bord kam leider dazwischen. So habe ich wieder ein bisschen Bürokram gemacht, meine Wäsche fertig gewaschen und ein bisschen meine Schränke aufgeräumt.

Ich hoffe ich kann in der nächsten Woche ein bisschen mehr erzählen, aber diese erste Reise ist auch für mich erst einmal die Findungsphase. Zumindest kann ich hinter 2 Häfen ein Haken setzen und auch hinter ein weiteres Schiff von der Flotte. Heute sind es noch genau 30 Tage bis ich schon wieder auf dem Weg nach Hause bin, also wenig Zeit sich komplett in das Schiff hier einzuleben.

Liebe Grüße

Eure Molle :)

 

Die Festung in Dubrovnik AIDAblu in Dubrovnik Dubrovnik

Hallo Venedig

29Sept2018

Während mein Herz noch ein bisschen der Zeit auf der AIDAsol hinterher trauert, bin ich schon wieder in Venedig und steige morgen auf die AIDAblu auf. Das Schiffsleben ist manchmal echt wie ein ICE, der an dir vorbeirauscht. Du erkennst durch die Fenster ein paar Dinge, aber wenn du das erkennst, dann ist der Zug schon wieder weg.

Heute ging es also von Bremen über Frankfurt nach Venedig. Jeweils eine Stunde Flug und eine gute Stunde Aufenthalt in Frankfurt liegen hinter mir. Ich würde mittlerweile auch behaupten, dass ich nicht mehr eine so krasse Flugangst habe, wie noch vor drei Jahren. Zumindest erkennt nicht mehr jeder im Flugzeug, dass ich die ganze Zeit nervös auf meinem Sitz hin und her rutsche. Selbst das Wetter meinte es heute gut mit mir: Sonne in Bremen, Sonne in Frankfurt und Sonne (Sonnenuntergang) in Venedig. Kaum Wind, nur ein paar Luftlöcher und sehr gut fliegende Piloten. Besser kann ich es mir nicht wünschen.

Mein Hotelzimmer ist jetzt zwar nicht gerade das, was ich mir vorstelle, aber für eine Nacht werde ich das hier schon aushalten. Ein Bett, ein Bad, eine Klimaanlage und freies Wlan. Das sollte für eine Nacht zumindest reichen. Selbst der nette Mitarbeiter hat mittlerweile herausgefunden, dass ich morgen früh um 8.00 Uhr zum Schiff gefahren werde. Ich war gerade auch ein bisschen draußen und dachte ich sehe vielleicht die Blu schon, aber der Hafen ist ein bisschen weit weg von hier. Zumindest habe ich einen Lidl gefunden und mir ein Feierabend-Radler und ein Eis gegönnt - ist ja doch ziemlich warm hier in Italien. Ich hoffe, dass ich zumindest ein bisschen mehr Farbe in den nächsten Tagen bekomme. Bin tatsächlich doch ein bisschen blass.

Eine weitere Feststellung habe ich auch noch gemacht heute: Liebe Astronauten, ihr tut mir jetzt schon leid, wenn ihr irgendwann einmal unter Gürtelrose leiden solltet. Im Himmel juckt das Ganze ja wie die Hölle! War kaum auszuhalten im Flug. Aber sobald wir wieder in der Tiefe waren, da hörte es schlagartig auf. Somit geht mein Gruß heute nach oben, auf dass die Gürtelrose niemals den Mond erreichen wird!!

Ich melde mich dann wieder, wenn ich ein bisschen Zeit an Bord gefunden habe.

Liebe Grüße

Eure Molle :)

 

 

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