Neue Sportart an Bord

20Juli2018

Es gibt eine neue Schiffssportart hier auf AIDAsol: Matratzen. Was dahinter steckt? Ich erkläre es Euch: Aufgrund Dauernutzung unserer Gästematratzen müssen diese natürlich regelmäßig gewechselt bzw. erneuert werden. Wir haben gestern in Hamburg genau über 200 Stück hiervon von Bord und wieder neue an Bord gebracht. Wenn also noch einmal jemand sagt, dass wir hier ja nicht richtig arbeiten an Bord, der sollte uns doch bitte beim nächsten Mal helfen. Kein Shirt, keine Hose und keine Stirn blieb trocken.

Heute haben wir offiziell unsere neuen Gäste so richtig kennen gelernt. Gestern habe ich schon bei den Gastgeber Erwachsenen ausgeholfen, da dort ein Personalmangel herrscht. Ich habe den neuen Gästen das Schiff gezeigt und eine Menge Erstfahrer-Fragen beantwortet. Heute habe ich dann das erste Mal auf der großen Bühne Bingo spielen bwz. moderieren dürfen. Es hat mir echt super viel Spaß gemacht und ich habe auch viel Lob für meine Moderation bekommen. Im Anschluss habe ich dann noch den Single-Treff betreut. Somit habe ich momentan einen doppelten Job, was für mich aber kein Problem ist, denn ich arbeite ja gerne.

Die letzte Reise hat emotional alles von uns als Teensbetreuer abverlangt. Ich habe noch nie einen so tränenreichen letzten Abend mit den Teens gehabt. Selbst bei den ganzen Jungs sind die Augen nicht trocken geblieben. Ich habe viele von den Teens der letzten Reise absolut in mein Herz geschlossen und hoffe diese irgendwann wiederzusehen. Einige Teens sind gestern sogar in unseren Hafen zurückgekehrt um uns beim Auslaufen zuzuwinken. So etwas ist das beste Feedback und Lob, was man sich von unseren Gästen nur wünschen kann.

Ich hoffe diese Reise wird auch wieder eine lustige Reise für uns und kostet uns nicht so viele Nerven. Ich freue mich auf jeden weiteren positiven Tag hier an Bord.

Liebe Grüße

Eure Molle :)

Kathi und ich haben Spaß :)

Das Wetter spielt wieder mal verrückt...

13Juli2018

Regen, Sturm, Sonne, Nebel, Wind, Wasser, kalt, warm oder beides - das Wetter hier oben in Norwegen spielt verrückt. Und genau das ist mir jetzt zum Verhängnis geworden. Ich liege mal wieder total krank im Bett und weiß nicht wohin mit mir.

In Bergen sind wir mit den Teens den Floyen hochgefahren. Gefühlt waren es dort oben um die 30 Grad. Wir sind dann ganz mutig die knapp 5 Kilometer den Berg wieder runter und haben ein kleines Abenteuer erlebt. So langsam glaube ich wirklich, dass es eventuell tatsächlich Trolle hier in Norwegen gibt. Was man nicht so alles in einem einsamen Wald findet....

Gestern im Geiranger Fjord war dann das Wetter eher nass-kalt. Ein bisschen Nebel lag auch über den Bergspitzen und die Sicht war nicht so schön wie vor 10 Tagen im Fjord. Allerdings haben die Anwohner eine neue Schaukel erbaut und so konnten wir mit den 21 Teens tolle neue Bilder realisieren. Auch wenn es ziemlich viel Mut gekostet hat, sich auf diese Schaukel zu setzen, haben es am Ende alles geschafft. Todesmutig haben wir uns über die Schlucht gestürzt und nur einem kleinen, schmalen Ast unser Körpergewicht anvertraut.

Nun werde ich also fein ins Bett gehen und hoffen, dass ich morgen früh ohne Fieber aufwache, um wieder voll in meine Arbeit starten zu können.

Liebe Grüße

Eure Molle :)

Mutig war ich auch    Der Blick auf Bergen

 

Gerechtigkeit

10Juli2018

Heute Nacht habe ich mir viele Gedanken darüber gemacht, was Gerechtigkeit bedeutet. Gerade auch in meiner Situation hier an Bord.

Wie ich darauf komme? Nun ja - meine Kollegin und Freundin soll gegen ihren Willen auf ein anderes Schiff versetzt werden. Das Ganze zieht sich jetzt schon eine sehr lange Zeit hin und letztendlich gibt es immer noch keine genauen Angaben, wann und wie und wie lange der Wechsel vollzogen werden soll. Das Ganze macht nicht nur sie traurig, sondern auch das gesamte Team. Die Frage ist, in wie weit dabei auf das Befinden eines Mitarbeiters geachtet wird und was jemanden dazu bewegt, gegen den Willen durchziehen zu wollen? Wollen wir wechseln, wird es abgelehnt - wollen wir nicht wechseln, so müssen wir. Ist das gerecht? Ich finde das nicht! Aber tun können wir hier leider nichts, denn wir haben einen Vertrag mit einem Unternehmen geschlossen und nicht mit einem Schiff....

Die erste Reise fand also gestern ihr Ende und nun beginnt meine zweite Reise hier an Bord von AIDAsol. Das gesamte Schiff ist bis aufs letzte Bett komplett ausgebucht und wir haben um die 300 Teenager hier an Bord. Ich hoffe, dass unsere Programme, Workshops und Ausflüge gut bei den Teens ankommen und wir eine Menge geiler Sachen auf die Beine stellen können. Wenn nämlich alles gut läuft, dann darf ich diese Reise in Bergen mit der Floyenbahn fahren und im Eidfjord mit dem Kajak. Ich glaube solche Momente wird man nicht vergessen. Aber wir müssen abwarten, wie unsere Teenager so drauf sind!

Ich hoffe, dass das Wetter diese Reise genauso mitspielt, wie bei der vorherigen, denn dann kann es richtig warm und angenehm werden!

Liebe Grüße

Eure Molle :)

Kathi und Ich

Das typische Bordleben

07Juli2018

Es hat also angefangen, das typische Leben auf einem Kreuzfahrtschiff. Ich denke ich sollte einmal erklären, was das so auf sich hat:

Das Wichtigste ist, dass sich alles und damit meine ich wirklich alles um das Schiff, die Gäste und die nächste Reise geht. Egal wo man jemanden trifft und vor allen Dingen wann man jemanden trifft, es geht immer um unseren  Job.  An jeder Reise und an vielen Gästen gibt es natürlich was auszusetzen, aber als Team und mit dem nötigen Spirit meistern wir alles gemeinsam. Und es ist auch gut so, dass man sich zu jeder Zeit an jemanden wenden kann, falls irgendetwas mal nicht so rund laufen sollte.

Das zweitwichtigste ist, dass es keinen auf diesem Schiff gibt, der sich maßlos über seinen Job und seine Arbeitsstunden beschwert. Wir arbeiten hier alle immer mindestens um die 10 Stunden am Tag und schaffen es dennoch, jeden Morgen mit neuer Energie und einem Lächeln auf dem Gesicht aufzustehen. Ich denke das kann man nur tun, wenn man seinen Job wirklich liebt und man mit dem Herzen dabei ist. Viele Leute wissen gar nicht, was alles zu unserem Job gehört und worum wir uns hier an Bord kümmern müssen.  Jeder hat zwar seinen offensichtlichen Job, aber im Background arbeiten wir mindestens noch einmal doppelt so viel.

Wie ich zu diesem Beitrag heute komme? Ganz einfach! Mir wurde heute bewusst, dass die Fußballweltmeisterschaft ja noch im vollen Gange ist. Und wenn ich ehrlich bin, habe ich diese immer total gerne und intensiv verfolgt. Nur leider bin ich seit meinem Aufstieg  komplett raus aus dem Geschehen. Per Zufall habe ich heute zwei Gäste getroffen, die sich bei mir darüber ausgelassen haben, dass anscheinend Brasilien gegen Belgien verloren haben?! Und diese Gäste waren total erstaunt, dass ich davon absolut keine Ahnung hatte. Und wenn ich ehrlich bin, war meine einzige Sorge heute, dass ich meinen ganzen Bürokram vernünftig und ordentlich vor 16.00 Uhr zu Ende bringen konnte. So schnell kann sich das Blatt wenden.

Doch wenn ich ehrlich bin, finde ich das Ganze echt gut, denn man macht sich keinen unnötigen Stress order regt ich über irgendwelche Dinge auf, die in der Welt passieren. Man ist vieleicht mehr mit seinem Job beschäftigt, aber das macht überhaupt nichts aus.

Ich bin die letzte Tage auch Gott sei Dank ein paar Mal rausgekommen. Hier konnte ich mich davon überzeugen, wie schön doch Norwegen ist. Die Landschaft kann man kaum in Worte fassen. Auch unser Wetter ist Gott sei Dank super schön. Wir können teilweise im T-Shirt rausgehen.

Heute Nacht müssen wir zum ersten Mal die Bullaugen schließen, dasss heißt wir haben ordentlich Seegang. Ich freue mich jetzt schon davon in den Schlaf geschaukelt zu werden!

Liebe Grüße

Eure Molle :)

 

Die berühmte Schaukel im Geiranger Der Wasserfall im Geiranger Die AIDAsol in Stavanger

Back on Sol!

30Juni2018

Nun bin ich also auf der AIDAsol, wo ich 2015 schon Weihnachten und Silvester gefeiert habe. Es hat sich äußerlich nichts verändert und auch einige bekannte Gesichter finden sich hier wieder. Am meisten freue ich mich, dass ich meine Eva wiedergesehen habe. Sie war die Person, die mir an meinen allerersten Tagen Bord 2015 alles gezeigt und erklärt hat.

Diese Reise haben wir um die 170 Teens an Bord, die (Stand heute), echt super cool drauf sind und hoffentlich die nächsten 9 Tage der Reise mit uns eine Menge Spaß haben werden. Neben Kathi und mir haben wir eine sehr erfahrene Kollegin an der Seite, die schon seit 2012 für AIDA fährt. Wir ergänzen uns echt gut und können uns aufeinander verlassen. Das macht die Arbeit echt leicht und angenehm.

Diese Tour ist auf jeden Fall ein bisschen anders, als meine letzte. Schon am Tag 1 haben wir Seegang, den ich merke. Nicht dass es mich stört,  aber dieses Gefühl  fehlte mir auf dem letzten Schiff ein wenig. So macht die Seefahrt schon viel mehr Spaß!

Meine Kabinenmitbewohnerin fährt zum allerersten Mal und muss sich erst einmal ein bisschen eingrooven, was das Zusammenleben betrifft. Wir könnten Gott sei Dank in eine leere Kabine ziehen, sodass wir gestern erst einmal geputzt und desinfiziert haben. Wir haben das kleine Kabinchen zu unserer eigenen Gemacht. Gut dass ich immer alles dabei habe zum Putzen und meinen Duschvorhang und und und... Diesmal war es mehr als notwendig, denn unsere "Vormieter" müssen wohl Männer gewesen sein...

Jetzt heißt es für mich duschen, umziehen und wieder zu meinen Teens. Ich freue mich auf die kommenden Wochen und Tage und auf die tollen Landschaften, die die Fjorde zu bieten haben.

Liebe Grüße

Eure Molle :)

Was wäre das Leben ohne Freunde

17Juni2018

"Ein bisschen Freundschaft ist mir mehr wert als die Bewunderung der ganzen Welt."
Otto von Bismarck

 

Schon Otto von Bismarck wusste, dass es nichts Schöneres auf der Welt gibt, als wahre Freunde zu haben, die im Leben immer hinter einem stehen und uns jeden Tag aufs Neue ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Ich nutze gerade meine freie Zeit an Land, um genau diese Freunde zu besuchen und Zeit mit ihnen zu verbringen. Denn wenn ich eines in den letzten Jahren gelernt habe, dann, dass Freunde unersetzbar sind! Gerade hier in Ahaus habe ich so unglaublich tolle Menschen kennen gelernt, dass ich mich des Öfteren dabei erwische, mich zu fragen, was mein Leben ohne diese Menschen wert wäre. Ich habe hier ein zweites Zuhause gefunden, welches mich von Kopf bis Fuß glücklich macht und dafür bin ich unendlich dankbar. 

Ob wir einfach nur zusammen sitzen und eine Flasche Wein köpfen, zusammen grillen, auf der Couch chillen oder in ein riesen Schwimmbad mit super heftigen Rutschen fahren, ich kann einfach so sein wie ich will und das ist mit das Wichtigste. 

Nach meinen Stop in Ahaus geht es weiter nach Düsseldorf zu meiner "zweiten Familie". Und danach fahre ich zu meinen Großeltern nach Linz. Dort werde ich von meinem letzten Einsatz erzählen und wieder ein bisschen österreichische Luft schnuppern.

Meine letzte Station ist bei meiner lieben Schwester in Karlsruhe. Dort werde ich vorraussichtlich ein bisschen Krankenschwester spielen und die Zeit zu zweit einfach genießen, bevor es am 28. Juni wieder nach Hamburg geht.

Ich hoffe jeder von Euch da draußen hat Freunde, die einem genau das gleiche Gefühl geben wie mir und immer für einen da sind!

Liebe Grüße

Molle :)

P.S. Danke Sabine & Martin!!

 

Noch zweimal schlafen

01Juni2018

Nun ist meine Zeit hier an Bord von AIDAperla so gut wie vorbei. 5 Wochen mit einigen Aufs und Abs liegen hinter mir. Ich bin unendlich dankbar, für diese Erfahrung und die tollen Menschen, die ich in dieser kurzen Zeit kennenlernen durfte. Auch wenn ich mir zum jetzigen Zeitpunkt sicher bin, dass ich fürs Erste nicht nochmal auf die Perla kommen werde, hoffe ich doch, den einen oder anderen auf einem anderen Schiff wiederzusehen!

Auf jeden Fall werde ich diese Erfahrung nicht so schnell vergessen: Ich glaube wir hatten alles dabei, was man sich nur vorstellen kann. Von Unstimmigkeiten im Team, über absolute geniale Teens bis hin zu absolut unerzogenen Teens. Auch hat mich mal wieder beeindruckt, wie man sich doch in kurzer Zeit sehr gut zusammenraufen kann, um als absolut unschlagbares Team zu funktionieren. Genau das sind die wichtige Dinge, die mir in der Zeit ohne AIDA gefehlt haben.  Auch die unzähligen Abende auf dem Crewdeck, mit den unterschiedlichsten Nationen und den ultra lustigen Momenten. Genau dafür hat es sich gelohnt, diese mutigen Schritt noch einmal zu gehen.

Auch wenn noch viel Luft nach oben ist, kann ich unterm Strich sagen, dass ich einen Job und ein Leben gefunden habe, was mich glücklich macht! Hier fühle ich mich wohl und hier will ich bleiben!

Es gibt ein wundervolles Lied, welches mir in den letzten Wochen immer wieder ein Lächeln und ab und zu auch eine Träne geschenkt hat:

"Hier, genau hier,
ist der schönste Ort der Welt.
Genau hier,
kannst du fühlen, was wirklich zählt.
So weit gegangen,
gekämpft und endlich angekommen.
Hier, genau hier,
genau hier!"

Das Leben ist nicht immer so, wie man es sich vielleicht vorstellt, aber man sollte niemals den Mut verlieren, einfach mal gegen den Strom zu schwimmen um an sein eigenes Ziel zu gelangen!

Liebe Grüße

Eure Molle :)

AIIDAperla 2018

Schokoladenüberschuss in Brügge

24Mai2018

Heute waren wir in Brügge, einer wunderschönen Stadt in Belgien. Unser Ziel war das berühmte Schokoladenmuseum mitten in der Innenstadt. Schon auf dem Weg dorthin kamen wir an unzähligen Waffel-Läden und Schokoladen-Geschäften vorbei. Es lief einem quasi das Wasser im Mund zusammen und man musste sich echt zusammenreißen nicht in jeden Laden reinzugehen und zu naschen.

Das Museum selbst war echt interessant. Zum Beispiel habe ich erfahren, dass früher nicht Sekt auf einer Hochzeit getrunken wurde, sondern Kakao. Also zelebrieren wir bei jeder Tasse des Heißgetränkes etwas ganz Besonderes.  Alleine die Vorstellung, dass der Rohstoff, die Kakaobutter und die fertige Schokolade ein ziemlich teures Gut früher war, ist für mich heutzutage unvorstellbar. Selbst das berühmte Salz wurde gegen Kakaobohnen eingetauscht.  Zudem habe ich mir überlegt, dass ich wie bei den Mayas gerne mit Schokolade eingetrieben werden möchte, wenn ich zu Grabe getragen werde :)

Natürlich habe ich eine typische belgische Waffel probiert und bin immer noch hin und weg. So eine leckere Waffel habe ich noch nie gegessen! Ich kann einen Ausflug nach Brügge nur empfehlen!

Liebe Grüße

Molle :)

Paris - die Stadt der Liebe?

24Mai2018

3 Stunden Busfahrt nach Paris, 4 Stunden Aufenthalt und 3 Stunden Busfahrt zurück zum Schiff. So sah mein gestriger Tag in Frankreich aus.

Diese Woche haben wir total viele Teens an Bord, sodass der Ausflug nach Paris stattfand. Meine erste Reaktion war Freude, allerdings hielt diese nicht lange. Früh morgens aufstehen und dann 3 Stunden in einem viel zu klimatisierten Bus zu sitzen sind nicht gerade meine Traumvorstellungen.

Wir wurden direkt am Eifelturm rausgelassen. Leider kann ich das Gefühl von Freude und Liebe mit dieser Stadt nicht teilen. Ich war tatsächlich echt ein bisschen enttäuscht. Wir steigen aus dem Bus und es kommt der übelstes Urin-Geruch in die Nase. So etwas habe ich bisher in keiner europäischen Hauptstadt erlebt. Dann steht man also vor dem Eifelturm und das einzige was ich erkenne  ist rostiger Stahl in Form des bekannten Turmes. Ich dachte im ersten Moment das ist der falsche Turm, aber als ich die Massen an Menschen gesehen haben, die ein Selfie mit sich und dem Turm machten, wusste ich, dass ich an dem richtigen Ort bin. Leider befindet rund um den Eifelturm ein Bauzaun, sodass es wie ein Labyrinth ist, den Weg zur nächsten Metro-Station zu finden. Aber keine Sorge, auch ich habe das obligatorische Selfie mit dem "Kunstwerk" geschossen.

Unsere nächste Station war die berühmte "Champs Elyseés". Direkt vor dem "Arc de Triumph" kamen wir also an. Aus einigen Fernsehaufnahmen kam mir das Ganze auch bekannt vor. Was mir allerdings Neu war, dass in Frankreich keine Verkehrsregeln bei Kreisverkehren gelten. Ich stand ca. 10 Minuten an dem Kreisverkehr und habe bestimmt über 20 Mal innerlich geschrien, weil ich dachte, es passiert gleich ein Unfall. Jeder fährt so wie er denkt und nimmt keine Rücksicht auf irgendjemanden. Kreuz und quer, schräg, gerade, diagonal, rechts oder links - über 50 Autos fahren gleichzeitig in den Kreisverkehr und versuchen auf den schnellsten Weg die nächste Abzweigung zu erwischen. Eines steht fest: Ich werde niemals in Paris Auto fahren!!!

Unsere letzte Station war der "Palais Royal" mit dem berühmten "Museé de Louvre". Ein echt tolles Bauerwerk und tausendmal schöner als der Eifelturm. Dank dem super tollen Wetter, konnten wir alle tolle Fotos schießen und saßen nach knapp 4 Stunden Paris völlig verschwitzt und fix und fertig in dem Bus zurück zur Perla.

Mein Fazit: Paris ist definitiv nicht die Stadt der Liebe, sondern die Stadt des Gestanks und der kuriosesten Autofahrer!

Liebe Grüße

Molle :)

Eifelturm mit Bauzaun

Hafengeburtstag von Hamburg

15Mai2018

Nun ist es schon meine dritte Woche hier an Bord von AIDAperla und ich habe noch lange nicht alles gesehen und erlebt. Dennoch bleibt mir kaum Zeit, das Alles zu verarbeiten und aufzuschreiben, da meine Tage momentan aus mindestens 12 Stunden Arbeit täglich bestehen.

In der letzten Woche hatten wir unschlagbare Teens. Ich habe noch nie eine so liebevolle und lustige Truppe zugleich erlebt. Dementsprechend habe ich auch ein sehr hohes Feedbackaufkommen gehabt, welches unsere Entertainment-Manager persönlich gelobt hat! Das war ein bisschen wie "extra Sahne auf der Torte". Selbst das Gedicht der Teens zum Abschied hat mich zu Tränen gerührt. Für diese dankbaren und so unfassbaren Momente machen ich diesen Job!! Genau das ist das, was mir in den letzen Monaten so gefehlt hat - das Wertschätzen der Arbeit, die man tagtäglich leistet.

Ein großes Highlight war natürlich der Hafengeburtstag in Hamburg. Wir waren quasi mit der Perla das Aushängeschild und habe den Mittelpunkt gespielt. Vor den Landungsbrücken legten wir vor Anker und wurden nach einer coolen Lichtershow mit einem Feuerwerk in Szene gesetzt. Ich konnte alles mit meinen Kollegen vom Pooldeck aus beobachten und war einfach nur begeistert! Die Massen an Menschen, die einem vom Land aus zugewunken haben, die tausend Schiffe, von denen wir unglaubwürdig umkreist wurden und die Tatsache, dass ich Teil dieser Aktion bin, haben einen unvergesslichen Abend geschaffen.

Gerne würde ich mir das Ganze mal irgendwann von der Landseite aus ansehen, damit ich einmal beides erlebt habe. Das sollte eigentlich kein Problem sein, denn Geburtstag hat Hamburgs Hafen ja jedes Jahr!! :)

Liebe Grüße

Eure Molle :)

Hafengeburtstag

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